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VEREINSFAHRT NACH ZINNOWITZ 2015
 
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Es war nur Sand...

Die ersten Worte eines Roland Kaiser Schlagers galten in diesem Jahr besonders für den BSV „Funkstadt“, den es zur traditionellen Vereinsfahrt nach Zinnowitz, auf die Insel Usedom, verschlug. Der Wunsch einer gemeinsamen Busreise wurde schon oft und vieler Orten geäußert, so, dass die Verantwortlichen diesem jetzt nur allzu gern nachkamen. Schließlich gilt beim BSV insbesondere der alte Sinnspruch „der Weg ist das Ziel“. Und so hatte der Verein 300 Kilometer Zeit den Bus mit Leben zu füllen, was einmal mehr auf denkwürdige Art befolgt wurde.
Ein kollektives Stoßgebet an den Wettergott hatte zur Folge, dass es zum gefühlt ersten Mal nicht in Strömen regnete, wenn der Verein auf Reisen ging.
Entsprechend fieberten alle Beteiligten dem großen Turnier um den Summer Trip Cup des BSV entgegen. Vor herrlichster Kulisse am Strand des Baltischen Meeres lieferten sich acht 4er Teams teils beeindruckende Duelle, welche Punktestände von 32:30 zu- und begeisterte Spieler und Zuschauer zurück ließen.
Die Losfee meinte es mit allen Mannschaften sehr gut, weshalb sich keine klaren Favoriten ermitteln ließen. Dies zeigte sich auch auf beeindruckende Art und Weise, als der verlustpunktfreie Vorrundenprimus um Maria B. und ihre Mannen gegen den Tabellenletzten der zweiten Gruppe nach der ersten Niederlage des Tages ausschied. Beinahe hätte es auch den zweiten Tabellenführer getroffen, der nur denkbar knapp an einer Niederlage gegen das aus lediglich 3 Spielern bestehende Team von Luisa B. vorbei schrammte. Diese paukenschlagartigen Ergebnisse waren für die Zuschauer der sprichwörtliche Sturm vor dem tatsächlichen. So herrlich das Wetter an diesem Tag war, brandete plötzlich eine Brise am Ostseestrand auf, die sich binnen Stunden zu einem wahren Sandsturm entwickelte.
In dessen Folge galt es für die verbliebenen Teams im Turnier denjenigen zu ermitteln, der mit den, teils irregulären, Bedingungen am Besten zurecht kommt. Das mittlerweile um einen Meter verschobene Netz erwies sich hierbei als ebenso tückisch wie der Ball, der im Wind eher einem Luftballon glich. Trotzdem schafften es die verdienten Teams in die Finalrunde. Der Tabellenführer der Gruppe A stand hierbei dem Tabellenzweiten aus der Gruppe B gegenüber, wodurch beide Mannschaften ihre Vorrundenstärke abermals bewiesen.
Das Finale war, wie in den letzten Jahren schon üblich erst im Tibreak zu entscheiden. Zwei knappe erste Sätze konnten keinen Sieger ermitteln, weshalb es weiter hieß, sich den orkanartigen Böen zu stellen, um den Henkelpott sein Eigen nennen zu können. Wieder ging es hin und her. Jedoch schienen Dana W., Benjamin G., Kristoffer S., und Mario W. aus ihrer Auftaktniederlage der Vorrunde und den weiteren Spielen des Tages besser gelernt zu haben. In den letzten Punkten abgezockter, legten sie den Ball auf teils erstaunlich ruhige Art in den Ostseesand, was in der Folge zum langersehnten ersten Auswärtsfahrtengewinn von Dana W. führte. Das 14:16 bedeutete aber mehr noch, dass es für alle beteiligten Spieler Premieren zu feiern gab. Kriss S. holte seinen ersten Titel bei der ersten Vereinsfahrtteilnahme, genauso wie Mario W., der als Gast zu seinem Glück fast gezwungen werden musste und an diesem Tag den Volleyballsport für sich entdeckte. Benjamin G. freute sich nach einer hervorragenden Turnierleisten über seinen ersten Turniersieg überhaupt.

Der BSV übermittelt allen Siegern seinen Glückwunsch. Macht weiter so und habt viel Spaß beim Sand aus den Poren kratzen. ;)




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